Glossar

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Begriff Definition
Eidesstattliche Versicherung
Die Eidesstattliche Versicherung ist eine Form der Beteuerung der Richtigkeit einer Erklärung. Sie ist eine schwächere Bekräftigung als der Eid und ist in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben oder zugelassen. Strafbar ist die vorsätzlich oder fahrlässig falsche Abgabe vor einer zuständigen Behörde.
Eidesverweigerung
Vernommene Zeugen und Sachverständige dürfen den Eid oder die eidesgleiche Bekräftigung grundsätzlich nicht verweigern.
Eigentum

Unter Eigentum versteht man das umfassendste, grundsätzlich unbeschränkte absolute dingliche Recht an einer Sache.
Eigentum ist die Verfügungsgewalt über Gegenstände auf rechtlicher Grundlage. Dabei kann es sich wie beim „geistigen Eigentum“ auch um immaterielle vermögenswerte Dinge handeln. Vom Besitz unterscheidet sich das Eigentum dadurch, dass es einen Rechtstitel voraussetzt; so kann beispielsweise ein gestohlener Gegenstand zwar im Besitz des Diebes sein, er ist aber nicht sein Eigentum. Der Eigentümer darf nach Belieben mit seinem Eigentum verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen, soweit nicht Rechte Dritter oder Gesetze dagegen stehen. Über Beseitigungs- und Unterlassungsansprüche sowie Herausgabe- und Schadensersatzansprüche nach Verletzung ist das Eigentum umfassend geschützt.

Erbschaft
Die Erbschaft (auch Nachlass genannt) ist das Vermögen, also die Gesamtheit der Güter und Rechtsverhältnisse des Erblassers (des Verstorbenen), die beim Erbfall als Ganzes auf den Erben übergehen. Hierzu gehören neben den Rechten und Pflichten auch die Schulden des Erblassers, für die der Erbe grundsätzlich aufzukommen hat. Sowohl die Aktiva als auch die Passiva des Vermögens des Erblassers und auch der Besitz gehen also auf den oder die Erben über.