Glossar

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Begriff Definition
Copyright
Copyright ist das anglo-amerikanische Urheberrecht. Jedes Werk welches Ergebnis eines eigenständigen Schöpfungsprozesses ist, ist urheberrechtlich geschützt. Nach dem Welturheberrechtsabkommen wird das Halten der Rechte mit dem Copyrightvermerk - © - angezeigt. Wenn in Deutschland von Copyright gesprochen wird, meint man oft den Urhebervermerk © Name, Jahr. Dem Urheberrecht und dem Copyright ist inzwischen gemeinsam, dass beide keine Registrierung mehr verlangen. Der Urhebervermerk ist also zur Beanspruchung des Urheberrechts an einem Werk nicht obligatorisch. Seine freiwillige Angabe kann jedoch im Streitfall die Beweisführung erleichtern. Mit der Schaffung des Werkes entsteht automatisch das Urheberrecht. Ein Anbringen des Copyright-Vermerkes ist für die Entstehung des Urheberrechts nicht erheblich. 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers erlischt das Recht. Es ist vererbbar – aber jedoch nicht veräußerlich! Dem Urheber stehen insbesondere das Urheberpersönlichkeitsrecht und die Verwertungsrechte an seinem Werk zu.
Culpa in contrahendo (c.i.c.) (Verschulden bei Vertragsverschluss)
Es gilt ganz allgemein, dass bereits bei Eintritt in Vertragsverhandlungen, auch schon vor einem bindenden Vertragsangebot und ohne Rücksicht auf einen etwaigen späteren Vertragsabschluss, zwischen den Beteiligten ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis entsteht, bei dessen schuldhafter Verletzung der Betreffende auf Schadensersatz haftet. So haben die verhandelnden Parteien zum Beispiel die Pflicht zur Offenbarung von Umständen, die für den Vertragsabschluss entscheidend und für den Gegner von Bedeutung sind. Es kann also schon bei der Aufnahme von Vertragsverhandlungen dazu kommen, dass zwischen den Beteiligten ein (rechtsgeschäftsähnliches) Schuldverhältnis entsteht, aus dem Rechte und Pflichten für jede Partei entstehen.