Gefährdungsdelikt

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Begriff Definition
Gefährdungsdelikt
Das Gefährdungsdelikt ist im Gegensatz zum Verletzungsdelikt schon mit dem Eintritt der Gefährdung des angegriffenen Rechtsgutes vollendet. Unter Strafe gestellt ist also nicht die Verletzung eines Rechtsgutes, sondern schon die Schaffung einer Gefahr. Es wird weiterhin zwischen konkretem und abstraktem Gefährdungsdelikt unterschieden. Bei abstrakten Gefährdungsdelikten stellt der Gesetzgeber Fälle unter Strafe, in denen es um Tätigkeiten geht, die ihm generell als gefährlich erscheinen. (Beispiel Straßenverkehrsgefährdung in Folge von Trunkenheit). Konkrete Gefährdungsdelikte sind Erfolgsdelikte. Verlangt wird hier aber auch nicht eine Verletzung des Opfers, sondern ein Gefahrenerfolg bzw. eine Erfolgsgefahr (z.B. Brandstiftung).