Ablaufhemmung

Das Glossar befindet sich im Aufbau!
Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Begriff Definition
Ablaufhemmung

Vgl. Verjährung
Wenn die Verjährung um einen bestimmten Zeitraum nach hinten verschoben wird, spricht man von Ablaufhemmung. Für die Dauer der Hemmung ist der Lauf der Verjährung angehalten. Nach Wegfall des Hemmungsgrundes läuft die restliche Frist weiter. Regeln zur Ablaufhemmung dienen in der Regel dem Schutz des Gläubigers. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) bestimmt sind:

  • die Ablaufhemmung bei nicht voll Geschäftsfähigen (§ 210 BGB)
  • die Ablaufhemmung in Nachlassfällen (§ 211 BGB)

Wenn also der Gläubiger beispielsweise nicht voll geschäftsfähig ist, tritt die Verjährung frühestens sechs Monate nach seiner Geschäftsfähigkeit ein.