Düsseldorfer Tabelle

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Begriff Definition
Düsseldorfer Tabelle
Die Düsseldorfer Tabelle basiert auf Grundlage der Regelbetragsverordnung (§ 1612a Absatz 3 BGB), in der Unterhaltsansprüche typisiert nach Kindesalter und Einkommen des Unterhaltspflichtigen gestaffelt sind. Sie gilt bundesweit als Orientierungspunkt bei der Festlegung des Kindesunterhalts. Sie beruht auf Koordinierungsgesprächen zwischen Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln und Hamm und der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. unter Berücksichtigung des Ergebnisses einer Umfrage, welche bei allen Oberlandesgerichten stattgefunden hat. Sie gliedert sich in vier Abschnitte:
  • Kindesunterhalt
  • Ehegattenunterhalt
  • Mangelfälle
  • Verwandtenunterhalt und Unterhalt nach § 1615 Absatz 1 BGB (nichteheliches Kind)
Die Düsseldorfer Tabelle wird ergänzt durch die:
  • Berliner Tabelle (für die neuen Bundesländer)
  • Leitlinien zum Unterhalt
Entsprechend der Regelbetragsverordnung wird die Düsseldorfer Tabelle zum 1. Juli jedes zweiten Jahres angepasst.