Culpa in contrahendo (c.i.c.) (Verschulden bei Vertragsverschluss)

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Begriff Definition
Culpa in contrahendo (c.i.c.) (Verschulden bei Vertragsverschluss)
Es gilt ganz allgemein, dass bereits bei Eintritt in Vertragsverhandlungen, auch schon vor einem bindenden Vertragsangebot und ohne Rücksicht auf einen etwaigen späteren Vertragsabschluss, zwischen den Beteiligten ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis entsteht, bei dessen schuldhafter Verletzung der Betreffende auf Schadensersatz haftet. So haben die verhandelnden Parteien zum Beispiel die Pflicht zur Offenbarung von Umständen, die für den Vertragsabschluss entscheidend und für den Gegner von Bedeutung sind. Es kann also schon bei der Aufnahme von Vertragsverhandlungen dazu kommen, dass zwischen den Beteiligten ein (rechtsgeschäftsähnliches) Schuldverhältnis entsteht, aus dem Rechte und Pflichten für jede Partei entstehen.