Das SG Dortmund bestätigte die Entscheidung der Rentenversicherung Bund, wonach die Tätigkeit einer Fachkrankenpflegerin eine abhängige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung darstellen kann, auch wenn die Tätigkeit als „freiberufliche Honorartätigkeit“ vereinbart ist. Zur Begründung führte das SG aus, die Fachkraft sei den Weisungen der pflegerischen Leitung und angestellten Ärzte unterstellt gewesen, in die Arbeitsorganisation des Klinikums und das Patientenmanagement eingegliedert gewesen, habe Arbeitsmittel und Dienstkleidung des Klinikums verwendet und mit Eintragung in den Dienstplan habe auch die zeitlich freie Verfügbarkeit der Klägerin geendet.
SG Dortmund vom 29.10.2013, S 25 R 2232/12

Mitgeteilt von: Frau Rechtsanwältin Michel